Novell Linux Desktop
Linux im Office, Internet und Multimedia? Kein Problem, Sie sollten jetzt auf Linux umsteigen!
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Also ganz im Ernst

Fast bei jedem neuen Computer ist ein Betriebssystem entweder als CD dabei oder bereits vorinstalliert, so dass man nur noch den Rechner einschalten muss. Die Oberfläche ist einem in der Regel bereits vertraut und schön benutzerfreundlich. Wer denkt denn da noch an ein anderes Betriebssystem?

Warum sollte ich ein anderes Betriebssystem benutzen?

  • Wie oft konfrontiert Sie Ihr PC mit unerklärlichen Effekten oder gar Datenverlusten und zwingt Sie zu Neustarts und fragwürdigen UpDates?
  • Haben Sie zuweilen auch das Gefühl, dass Ihr Rechner langsamer wird und wieder einmal eine Neuinstallation ansteht?
  • Empfinden Sie wirkliche Gelassenheit beim Betrachten und Kontrollieren des Inhalts Ihrer Mailbox?
  • Wären Sie bereit das zu ändern, Ihre Zeit sinnvoller zu nutzen und dabei sogar noch Geld zu sparen?

Wenn Sie sich an den Nutzen gewisser Features Ihres Betriebssystems gewöhnt haben, werden Sie sie bei Linux wiederfinden.

Office-Pakete

Office-Pakete sind meist die Standard-Applikationen eines Betriebssystems mit grafischer Oberfläche. Ohne Textverarbeitung und Tabellenkalkulation hat kein Betriebssystem eine Chance, sich auf dem Markt durchzusetzen.

  • OpenOffice.org

    OpenOffice.org kann MS Office in Sachen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationserstellungen problemlos das Wasser reichen. Und das beste ist, dass es nach wie vor kostenlos ist! Die Software kann auch Microsoft Office-Formate (Word, Excel etc.) lesen und schreiben. Die Suite besteht aus:
    • Textverarbeitung Writer
    • Präsentation Impress
    • Vektorgrafik Draw
    • Tabellenkalkulation Calc
    • Datenbankmanagement Base
    Mit dabei sind diverse Datenbank-Module, die man für die tägliche Datenbank-Arbeit braucht. Zu den Besonderheiten dieses kostenfreien Office-Pakets zählen integrierter “PDF”- sowie „Flash”-Export, Makro-Rekorder, Filter für Microsoft Office-Dokumente sowie konfigurierbare “XML”-Filter. OpenOffice.org steht für private und professionelle Anwender unter den “OpenSource”-Lizenzen LGPL und SIssL fuer Windows (ab Win 98), Linux, Mac, Solaris und FreeBSD bereit. OpenOffice.org ist praktisch der Standard im Bereich Office unter Linux.
  • KOffice

    Bei KOffice handelt es sich ebenfalls um ein vollständiges Office-Paket, das unter der LGPL-Lizenz steht. Zu seinen Kernanwendungen gehören :
    • Textverarbeitung KWord
    • Tabellenkalkulation KSpread
    • Präsentation KPresenter
    • Vektorgrafik Karbon14
    • Datenbankmanagement Kexi
    Die Suite fügt sich nahtlos in “KDE” und “Gnome” ein und bietet über verschieden Import-Export-Filter die Möglichkeit vorhandene Datenbestände weiter zu nutzen. Die Software ist einfach zu handhaben und jeder, der schon mal mit einer Office-Suite gearbeitet hat, wird sich schnell zurechtfinden.

Multimedia

Computer sind heute schon lange nicht mehr nur Maschinen auf dem eine Textverarbeitung läuft oder ein DTP-Programm. Kaum jemand benutzt seinen PC nur noch zum Arbeiten. Video- und Soundbearbeitung, sowie Rendering und Bildbearbeitung sind heute unter Linux überhaupt kein Problem mehr.

  • Gimp (GNU Image Manipulation Program)

    Gimp ist ein freier Photoshop-Clone, der unter Linux das Nonplusultra für anspruchsvolle und professionelle Bildbearbeitung darstellt. “Gimp” ist mehr als ein Werkzeug zur Manipulation von Bilddateien. Es enthält auch einfache Funktionen zum Erstellen von Grafiken, wie man sie aus den gängigen Zeichenprogrammen kennt (u.a. Pencil, Airbrush, Brush, Eraser, Clone).
     
    Natürlich unterstützt es nahezu alle gängigen und bekannten Datei-Formate. Durch seinen modularen Aufbau und die Verwendung von Skripten und Plug-ins, welche zu Hunderten im Web verfügbar sind, erreicht es eine sehr große Leistungsfähigkeit auf den verschiedensten Einsatzgebieten.
     
    Mit Hilfe von Plug-ins lassen sich so neue Funktionen ohne Neucompilierung einfügen, und durch die Skriptsteuerung eignet es sich auch zur Massenbearbeitung von großen Bildbeständen. Gimp ist jetzt schon eine ernstzunehmende Konkurrenz zu kommerzieller Software.
  • Blender

    Blender ist ein professionelles 3D-Design-, Animations-, und Raytracingpaket. Die Software ist ein Freeware-Produkt der niederländischen Firma NeoGeo und wurde ursprünglich als Inhouse-Applikation entwickelt, um Animationen in höchster Qualität auf SGI-Workstations zu realisieren. Nach dem großen Erfolg entschied sich NeoGeo, das Programm auch auf andere Systeme (z.B. “Linux”) zu portieren.
     
    Blender ermöglicht nicht nur die Erstellung animierte 3D-Welten. Die Funktionalität reicht über technische Visualisierung und Morphing-Effekte bis hin zu Trickanimationen. Blender bietet fast alle Funktionen, welche auch von anderen (kommerziellen) Produkten bekannt sind. Alles in allem ist “Blender” ein sehr interessantes Paket, an welchem sich Interessierte, sobald sie sich an die sicher eigenwillige Oberfläche gewöhnt haben, ihrer Fantasie freien Lauf lassen können.
  • X11Amp

    X11Amp ist eines von vielen Abspielprogrammen für das MPEG Audio Layer 3, kurz “MP3”-Format, welches sich einer immer größerer Beliebtheit erfreut, da es die Kompression von Audiodaten in CD-Qualität im Faktor 12:1 ohne einen hörbaren Verlust an Audioinformationen erlaubt. Das äußere Erscheinungsbild von X11Amp lehnt sich stark an den bekannten MP3-Player Winamp an. Aber im Gegensatz zu Winamp, welches Shareware ist, ist X11Amp freie, kostenlose Software.
     
    Die Installation gestaltet sich einfach und unkompliziert. Nachdem das “RPM”-File installiert ist, kann X11Amp in Betrieb genommen werden. Die einzige Voraussetzung für den Musikgenuss ist eine aktuelle Version von “GTK” (Gimp Toolkit) und natürlich eine Soundkarte, welche im Kernel korrekt eingerichtet und funktionsfähig ist. Um das Aussehen von X11Amp zu verändern und so dem eigenen Geschmack anzupassen, kann man sich der unzähligen “Skins” bedienen, welche im Web verfügbar sind. Diese können nach dem Download mit der Tastenkombination ALT-S eingebunden werden.
  • XAnim

    Xanim ist wohl der bekannteste Player unter Linux. Die Unterstützung einer unglaublich großen Anzahl an “Codecs” macht diese Applikation unschlagbar. Kaum ein Format wird durch Xanim nicht unterstützt. Es spielt dabei kaum eine Rolle, ob es sich bei diesem um ein neues oder völlig veraltetes Format handelt - Xanim spielt es ab. Xanim stellt für alle Benutzer zusätzlich sehr viele Funktionen zur Verfügung und eignet sich deshalb besonders gut für Präsentationen. Die Möglichkeit, die Filme in voller Auflösung und nicht im Fenster abzuspielen, macht Xanim für jegliche Art der Präsentation unverzichtbar.

Internettools

  • Licq

    Licq ist einer der vielen “ICQ”-Clones unter Linux, die im Web verfügbar sind. Jeder dieser Clones hat seine eigenen Features und unterstützt mehr oder weniger viele Funktionen der offiziellen MS-Windows-Version. Eines aber haben alle diese Clones gemeinsam. Sie sind um Längen besser als das von Mirabilis herausgebrachte und unter Linux lauffähige JavaICQ, welches durch seine häufigen Abstürze, die schwammige Bedienung und den hohen Speicherverbrauch nahe an der Schwelle zur Unbenutzbarkeit steht und nebenbei auch nur rudimentäre Funktionen bereitstellt.
  • IglooFTP

    IglooFTP ist ein grafischer “FTP”-Client. Das Programm ist dem in der MS-Windows-Welt so beliebten CuteFTP nachempfunden, aber im Gegensatz dazu ebenfalls frei verfügbar. Die Bedienung ist einfach und intuitiv. Alle Einstellungen werden im Preferences Menü vorgenommen und sind benutzerspezifisch. In der unteren rechten Ecke des Programmfensters findet sich eine Netscape-Toolbar, mit der schnell und komfortabel auf den Netscape Navigator zugegriffen werden kann. Das Programm basiert auf dem “GTK” (Gimp Toolkit) und kann mit Sicherheit als der “schönste” und benutzerfreundlichste FTP-Client unter Linux bezeichnet werden.
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